Blasenentzündung
Blasenentzündung verstärkt Harndrang
Stechen beim Wasserlassen und das ständige Gefühl, zur Toilette zu müssen: Jede zweite Frau in Deutschland hat schon einmal eine Blasenentzündung durchlitten. Häufigste Ursache für eine Blasenentzündung ist eine Infektion mit dem Bakterium Escherichia coli, das natürlicherweise im Darm vorkommt.
Gelingt es den Bakterien in die Harnröhre einzudringen, können sie sich an der Wand der Harnblase ansiedeln und im Urin stark vermehren. Die Harnblase entzündet sich, die Reizung kann zu einer Blasenschwäche führen.
Insbesondere bei Frauen müssen die Bakterien für den Infektionserfolg nur kurze Wege überwinden: After und Blasenausgang liegen eng beieinander und die Harnröhre ist verhältnismäßig kurz. Zum Glück kann ein Großteil dieser Infektionen mit Antibiotika oder alternativen Heilmethoden gut behandelt werden. Betroffene Frauen fühlen sich durch die kurzzeitige Blasenschwäche im Allgemeinen nicht sehr belastet.
Blasenentzündungen können aber auch chronisch werden. Etwa 20 Prozent der Frauen leiden mehrfach im Jahr an einer Harnwegsinfektion. Betroffen sind vor allem ältere Frauen: Aufgrund von hormonellen Veränderungen ändert sich bei ihnen auch die Beschaffenheit der Schleimhäute. Keime können sich leichter einnisten und es wird immer schwerer, sie zurückzudrängen. Durch die ständige Blasenreizung verstärkt sich auch die Blasenschwäche.
Am wichtigsten ist es daher, einer Infektion vorzubeugen.











