14jähriger Sohn kann nicht richtig urinieren

Kategorie: Special-harninkontinenz.de » Expertenrat Harninkontinenz | Expertenfrage

12.06.2018 | 12:52 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich an euch, mit der Hoffnugn auf einen Rat. Mein 14jähriger hatte in seinem bisher kurzen Leben schon so einige OPs und Behandlungen, aufgrnd Herzfehler, Hodenhochstand etc. als etwa 2,5 jähriger wurde er wegen Hodenhochstand operiert. ob er seit dem so schwer uriniert oder ob das angeboren ist, kann ich nicht beurteilen, da er noch bis zu dieser op eine Windel trug.

wenn er auf die Toilette muss, und das muss er oft !, dann ist der Urinstrahl sehr zerstreut, es spritzt nach allen Seiten weg, und vor allem wenn er lange "anhalten" musste, dann muss er lange warten bis der Urinstrahl losgeht, und es geht seeeehr langsam bis er sich entleeren kann.

wir waren bisher noch bei keinem urologen, weil wir einfach angst haben dass das ganze auf eine OP raus läuft. Gibt es hierzu irgendwelche alternativen Lösungen und Hilfe?

Über eine Antwort wäre ich sehr froh.

LG

Martina

 

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Lifeline Gesundheitsteam
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15.06.2018, 11:35 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Martina,

leider kann die geschilderte Problematik wohl am ehesten von einem Urologen richtig eingeschätzt werden, wenn er Ihren Sohn untersucht hat. Insofern empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall, einen solchen aufzusuchen.
Leider entsteht tatsächlich der Eindruck, dass es sich eher um ein anatomisches als um ein funktionelles Problem handelt. Von daher ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass eine Operation notwendig wird. Allerdings kann es auch durch einen Blasenkrampf evtl. zu einer solchen Problematik kommen. in einem solchen Fall könnte ein Medikament, das mehr oder weniger gezielt die Blasenmuskulatur entspannt helfen.
Hat sich die Symptomatik eher spontan ergeben, können theroretisch auch Entzündungen im Bereich der Blase oder des Harntraktes ursächlich sein.
Aufgrund der verschiedenen Ursachen und der daraus folgenden verschiedenen Behandlungsformen empfehlen wir Ihnen, einen Urologen aufzusuchen. Dieser kann mittels einer geeigneten Untersuchung eine passende Therapieempfehlung geben.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam 

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