Wenn am Morgen das Bettlaken im Kinderzimmer mal wieder auffallend feucht ist und auch tagsüber der rechtzeitige Gang zur Toilette einfach nicht klappen will, wächst bei vielen Eltern die Sorge. Was steckt bloß dahinter? Sicherheit kann ein Arztbesuch bringen. Mittels vielfältiger Diagnosemethoden kann hier dem Auslöser auf den Grund gegangen und ggf. eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.
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Eine Inkontinenz nach Prostataentfernung ist keineswegs selten
Die eindeutige Diagnose von Art und Ausprägung einer Blasenschwäche ist die Basis für eine erfolgreiche Therapie und damit für mehr Lebensqualität. Für die Harninkontinenz bei Frauen stehen heute vielfältige Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung. Meist wird dabei nach dem Zwei-Stufen-Konzept verfahren: Zunächst kommen einfachere Methoden zum Einsatz, bei Bedarf werden anschließend komplexere Untersuchungen durchgeführt.
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Manche Menschen mit Blasenschwäche brauchen Inkontinenzhilfen wie Vorlagen, um ein aktives Leben führen zu können. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten dafür.
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Einer aktuellen Untersuchung zufolge könnten bei der Entstehung der Harninkontinenz im Zusammenspiel mit weiteren Faktoren auch die Erbanlagen von Bedeutung sein.
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Viele Schwangere haben eine Harninkontinenz, die sich jedoch nach der Geburt oft wieder zurückbildet. Dennoch gelten Geburt und Schwangerschaft als Risikofaktoren für die spätere Entstehung einer Harninkontinenz.
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Nicht selten sind an der Therapie der Blasenschwäche neben unterschiedlichen Fachärzten auch andere Berufsgruppen wie Physiotherapeuten beteiligt – zum Vorteil der Betroffenen. Aber es können auch Probleme auftreten.
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Lange Autofahrten, ein plötzlicher Stau oder hygienisch fragwürdige Toiletten können für Menschen mit Harninkontinenz oder überaktiver Blase wahre Alpträume darstellen. Doch gute Planung und schlimmstenfalls ein wenig selbstbewusste Gelassenheit können Abhilfe schaffen.
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Botulinumtoxin A, ein muskellähmendes Gift, kann bei überaktiver Blase die Spannung im Blasenmuskel vermindern. Harndrang und nächtliches Wasserlassen können dadurch oft gebessert werden, obwohl das Verfahren offiziell noch nicht zugelassen ist.
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Egal ob Walzer, Tango oder Freestyle: Tanzen stärkt Herz und Kreislauf, kräftigt die Muskeln und schult das Gedächtnis. Eine schwache Blase sollte Frauen daher nicht von dem Vergnügen abhalten. Es gibt Hilfe.
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Blasenbeschwerden halten die meisten Männer für Begleiterscheinungen einer vergrößerten Prostata. Doch oft ist eine überaktive Blase dafür verantwortlich. Das hat Auswirkungen auf die Therapie.
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Viele Grundschulkinder machen noch ins Bett, manchen geht auch tagsüber mal was die Hose. Ein neu konzipiertes Trainingsprogramm für die betroffenen Kinder und ihre Eltern soll helfen, dass sich das ändert.
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Manche Zeitgenossen bekommen bei Aufregung feuchte Hände. Menschen, denen Stress auf die Blase schlägt, können darüber nur lächeln. Sie müssen ständig aufs WC und haben oft Angst, es nicht rechtzeitig zu schaffen.
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Vor Prüfungen herrscht auf Toiletten oft Gedrängel. Denn viele Menschen müssen ständig aufs WC, wenn sie nervös sind. Andere hingegen können plötzlich kein Wasser mehr lassen. Blasentraining und Entspannung helfen.
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Wenn beim Lachen, Niesen oder Sport unkontrolliert Urin abgeht, sprechen Ärzte von Belastungsinkontinenz. Dagegen hilft Beckenbodentraining mit kleinen Gewichten, die die Frau in die Scheide einführt.
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Gedächtnisschwund und Blasenschwäche kommen sehr oft zusammen, weil Demenz die Hirnregion zerstört, die für die Blasenkontrolle zuständig ist. Medikamente und Verhaltenstraining können die Inkontinenz oft bessern.
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Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft ist eine gemeinnützige, medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft mit dem Schwerpunkt der Patientenberatung. mehr